Neue Podcastfolge anhören
ErfolgsmindsetZeitmanagement

Hilfe, jetzt kommt schon wieder ein neues Jahr oder wie Du endlich Deine Ziele erreichst

By 31. Dezember 2015 Februar 23rd, 2020 2 Kommentare

Gemeiner Titel.

Ganz so meine ich es natürlich nicht. Obwohl… Wenn ich so um mich blicke oder meinen Klientinnen zuhöre, dann ist die Unzufriedenheit mit sich selbst schon ein Thema. Zu viele unzufriedenen Gesichter sind mir in den letzten Wochen begegnet. Aber auch dafür gibt’s eine Lösung.

„Wieder ist ein Jahr um und ich bin immer noch nicht dort, wo ich eigentlich hin will.“

Steck Deinen Kopf nicht in den Sand, Du bist in bester Gesellschaft. Als Geschäftsmama stehst Du nun einmal immer wieder vor Herausforderungen, die Du nicht hättest, wenn es Deine Lieblingskinder nicht gäbe. Aber wollen wir das?

Ich liebe den Jahreswechsel!

Wenn Weihnachten vorbei ist, dann ist die Welt endlich von einer Ruhe umgeben, keine Hektik mehr, keine Anstandsbesuche, Verpflichtungen und andere Mühsamkeiten. Friede, Freude, Eierkuchen und richtig viel Zeit. Aus meiner Sicht beginnt die stillste Zeit im Jahr nach Weihnachten.

Und das ist genau die richtige Zeit für neue Ziele, neue Impulse, neue Wege. Und da passiert es ganz leicht, dass frau sich viel zu viel vornimmt und damit sowieso nur scheitern kann und der Frust vorprogrammiert ist.

Wie war das letztes Jahr?

Du wolltest endlich wieder den BMI von Deinem 25. Geburtstag zurück? Megaerfolgreich sein und jetzt aber wirklich die neue Wohnung finden? Und was ist gelungen? Uppps. Ich frage nicht weiter.

Hier kommen meine zwei Tipps, wie’s dieses Jahr besser wird und wie Du Deine Ziele erreichst.

1. Drei Ziele.

Nicht fünf, nicht sieben und auch nicht vier. Aus jedem Lebensbereich wählst Du ein Ziel.

Was wünscht Du Dir beruflich? Die 100.000,- Marke Jahresumsatz knacken? Großartiges Ziel. Drei Online Kurse auf den Markt bringen und x TeilnehmerInnen haben? Was auch immer es ist, schau, dass Du es messen kannst. „Ich will erfolgreich sein“ ist kein Ziel, das ist ein Wunsch.

Was wünscht Du Dir für Dein Privatleben? Gibt es etwas, das Du in Deiner Partnerschaft verbessern möchtest? Zwei Mal im Monat mit Partner und ohne Kinder den Abend genießen? Oder endlich unter der Woche ein gemeinsames Frühstück als Familienzeit einführen? Finde ein Ziel für Deine Familie, für Dein Privatleben. Denn die Familie, die glückliche Partnerschaft sind keine Selbstläufer, das sind zarte Pflänzchen, die gehegt und gepflegt werden wollen.

Und schließlich brauchst Du noch ein Ziel für Deine dritte Säule: die Ich-AG. Deine Interessen, Deine Hobbies, da geht’s nur um Dich. Was möchtest Du im neuen Jahr umsetzen? Zwei Mal die Woche einen Yogakurs besuchen? Ein Mal im Monat mit Freundinnen ins Kino gehen? Endlich wieder Bücher lesen? Ein Mal in der Woche ausgiebig in der Badewanne liegen und das alleine? Finde auch hier ein Ziel, etwas, das Dich nährt und stärkt.

Warum das alles?

Kannst Du’s Dir schon denken? Mit dem 2. und vor allem mit dem 3. Ziel im Rücken wird es Dir wesentlich besser gelingen, das 1. Ziel zu verfolgen. Aus der Zeit, die Du Dir selbst widmest, entwickelst Du die Kraft, die Ruhe und auch das Durchhaltevermögen, um mit Rückschlägen fertig zu werden und weiterzumachen. Du weißt schon: aufstehen, Krone richten, weitermachen.

2. Die Frage der Fragen

Jetzt kommt’s. Diese Frage bringt den Unterschied.

„Bringt mich das meinem Ziel näher?“

Egal, was es ist. Wenn Du To Do Liste erstellst, frag Dich auch gleich, ob Dich dieser task Deinen Zielen näher bringt.

Ok, das wird nicht immer gehen. Wenn Du neue Hausschuhe fürs Lieblingskind besorgen musst, dann führt kein Weg daran vorbei (obwohl – vielleicht kannst Du das delegieren?). Aber es gibt so Dinge, die sich frau umhängen lässt und die nur Zeit konsumieren, aber nichts, rein gar nichts, bringen.

Was den Haushalt anlangt, da kannst Du gleich überlegen, wer Dich dabei unterstützen könnte. Mir hat der beste Männer doch glatt heute erklärt, dass er viel mehr machen würde, wenn ich ihn nur ließe. Diese Aussage hat mich ehrlich überrascht. Also vielleicht ist’s bei Dir ja ähnlich?

Abgesehen von Wäsche waschen, kochen und einkaufen gehen, das sind eben Dinge, die erledigt werden müssen (aber nicht zwingend durch Dich), gibt’s noch andere Sachen, die frau sich ebenfalls ersparen könnte.

Kürzlich war ich bei einer Freundin, die am 2. Adventsonntag noch keinen Adventkranz hatte. Danach gefragt, meinte sie, dass sie den Adventkranz unbedingt selbst basteln will, aber nicht und nicht dazukommt und dass sie das auch unglaublich stresst. So schön es ist einen selbst gebastelten Adventkranz zu haben, manchmal ist es einfach entspannter ihn zu kaufen.

Kurz gesagt: Schau die Punkte auf Deiner To Do Liste an. Was Dich Deinem Ziel näher bringt, das bleibt drauf. Was erledigt werden muss (Einkauf, Buchhaltung), delegierst Du nach Möglichkeit. Was Dir Freude bringt und Du kannst es Dir gut zeitlich einteilen, das darf draufbleiben. Alles andere streichst Du durch.

Das Buffet für die Kindergeburtstagsfeier? Kaufen nicht selber machen!

Die Hemden vom Herrn Gemahl bügeln? Schon mal geschaut, was es kostet, sie in die Putzerei zu bringen? Ich gehe davon aus, dass Dein Stundenlohn höher ist.

Den Xing account pflegen? Bringt Dich das Deinem beruflichen Ziel näher? Wenn ja, dann mach’s!

Twitter, Instagram, Pinterest – hilft Dir das weiter?

Wir sind so gut darin uns zu verzetteln und den Blick für’s Wesentliche zu verlieren.

Deshalb ist es so wichtig genau nur drei Ziele zu definieren und dann immer und immer wieder die Frage zu stellen, ob Dich das grad weiterbringt oder ich Dich wieder nur selbst sabotiert.

Und weißt Du, was Dich garantiert sofort Deinen Zielen einen Riesenschritt näher bringt? Wenn Du von Deinen Zielen erzählst! Dann wird Dich Dein Umfeld immer wieder daran erinnern und Du kannst gar nicht anders als dranbleiben.

 

Weil beides geht.

 

Alles Liebe,

 

Deine Elisabeth

 

 

 

2 Kommentare

Kommentar hinterlassen