Lexikon

Alibi.Handlung.Eltern.Boot.Camp.Geschäftsmama.Community.Geschäftsmama.Dilemma.Geschäftsmama.Effizienz.Geschäftsmama.Fokus.Homo.oeconomicus.Lieblingskind.Meditation.Mama.Helikopterblick.
Betrifft offen gesagt nicht nur die Geschäftsmama. Es handelt sich dabei um einen Virus, nicht ansteckend, aber schwer wegzubekommen. Stell Dir vor, Du hast einen ganzen Tag nur für Dich. Ein ganzer langer Tag, an dem Du arbeiten kannst, Erledigungen erledigen kannst, Mühsamkeiten abarbeiten kannst, also ein purer Luxustag für die arbeitende Geschäftsmama. Ein Tag, der lang genug ist, dass Du am Ende unter all die Aufgaben ein Hackerl setzen könntest, unter die Du schon längstens ein Hackerl hättest setzen müsstest. Ich denke da zB an die Steuererklärung und ähnliche Geißeln der Menschheit.
Ein ganzer langer Tag. Und dann kommen die Alibi.Handlungen. Da war ja noch der Badezimmerkasten. Also den musstest Du schon die ganze Zeit ausmisten. Und erst Deine Schuhe. Da kann frau auch schlichten. War schließlich schon viel zu lang ein Saustall. Und dann wolltest Du schon ewig dieses neue Kuchenrezept ausprobieren. Vegan, ohne Mehl, ohne Ei, ohne alles und super gesund. Schließlich ist Dir die gesunde Ernährung für Deine Lieben ein großes Anliegen. Upps. Jetzt hat der Tag plötzlich nur mehr zwei Stunden? Hmm. Richtig blöd gelaufen. Wieder viele Nebensächlichkeiten erledigt (also so ein aufgeräumter Badezimmerkasten ist schon toll), aber die wirklich wichtigen und/oder wichtigen und dringenden Sachen sind liegen geblieben. Tut mir leid, ich muss jetzt schnell aufhören zu schreiben, der Kuchen im Rohr riecht schon und die Steuererkärung ist auch noch nicht fertig.

Eine Horrorshow oder der Moment für maximales Wachstum.
Boot Camps sind ja bekannt als Ausbildung zB zur US Army, aber auch als Impuls zur Förderung von Innovationen in Unternehmen. Und genau darum geht’s.
Wer in einem Eltern.Boot.Camp. gelandet ist kann wählen zwischen Wut, Verzweiflung, dem Hineinsacken in die eigene Hilflosigkeit, Machtlosigkeit und Ausweglosigkeit oder aber er macht was draus. Klingt einfach, ist es nicht immer. Vor allem nicht nach mehreren Nächten Schlafentzug in Folge, konstant angespiebener Kleidung und Zwangsdiät, weil man mit dem hochfiebernden Kind halt auch nicht einkaufen kann und der Mann/die Großmutter/die Freundin unabkömmlich sind.
Der konstruktive Umgang mit dieser Situation? Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Und offen sein für die Lernaufgabe, für die Erfahrung, für den Schatz, den Du aus dieser Situation mitnehmen kannst.
Und wenn Du mir jetzt am liebsten eine reinhauen möchtest, weil Du gerade den vierten Tag ein hochfieberndes Kind herumschleppst, dann verstehe ich Dich völlig, aber nutzen würde es ja doch nichts. Also einatmen, ausatmen, weitermachen, nachlesen bei der Lieblingskind.Meditation. und dankbar sein für diesen Moment. Einen anderen hast Du gerade sowieso nicht.

Genau das brauchen wir. Eine Geschäftsmama.Community. Du sitzt den lieben langen Tag mit Deinem Lieblingskind daheim, stundenweise ist er oder sie bei einer Kinderbetreuung oder Du bist schon eine Stufe weiter, Du hast ein Lieblingskindergartenkind oder gar zwei Stufen weiter ein Lieblingsschulkind. Jedenfalls Du und Dein Computer, Ihr verbringt viel Zeit alleine miteinander und da wird getüftelt, gegrübelt, entwickelt, nachgelesen, nachgedacht, schließlich soll eine Geschäftsidee zum Leben erweckt werden oder vorangetrieben werden. Und weißt Du, was in solchen Momenten total wertvoll ist? Richtig. Ein Gegenüber. Gedankenaustausch. Ein sparring partner. Ein companion in crime. Nenn es wie Du willst.
Es braucht Menschen, die im gleichen Boot sitzen, die ähnliche Ziele haben und eine ähnliche Ausgangslage. Denn das verbindet ungemein. Menschen, die ähnliche Fragen haben und über das Gleiche lachen können. Und genau dafür gibts die Geschäftsmama.Community.

Du und ich – wir sind zweigeteilt. Es gibt ihn nicht den Tag, an dem wir zu 100% und nur Businesswoman sind. Aber das wollten wir auch nicht. Und dieses Geschäftsmama.Dilemma. bringt uns immer wieder dazu hin- und herzuspringen. Mal ist die Aufmerksamkeit hier und mal ist sie dort. Da noch schnell einkaufen gegangen, überlegt, was Du am Abend kochen könntest und dort zwischendurch einen Blogartikel geschrieben. Aber da Du ja multitasking bist, ist das kein Problem. Denkste. Multitasking gibt’s nicht. Hat die Gehirnforschung bewiesen und die müssen’s schließlich wissen. Du brauchst nach einer Ablenkung sage und schreibe 30 Minuten bis Du wieder in der gleichen tiefen Konzentration bist. Schon jedes hochpoppende E-Mail kostet Dich 30 Minuten. Die Funktion kann man übrigens abschalten, würde ich Dir dringend empfehlen. Dieses Wissen löst zwar Dein Geschäftsmama.Dilemma. nicht, es soll Dir aber vor Augen führen, dass das Hin- und Herspringen auf Dauer nur zermürbt und Dich vor allem nicht effizienter macht. Sei entweder Geschäfts- oder sei -mama. Und wenn Du an einem Tag einfach überhaupt niemanden für Dein Lieblingskind hast, dann ist das so. Dann wird es einen anderen Tag geben. Und der Planet Erde dreht sich bestimmt weiter.

Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber ich kann den Begriff Effizienz nicht mehr hören. Wenn der Begriff so weitermacht, wird er mein persönliches Unwort des Jahres. Überall muss man die Effizienz steigern. Egal ob man eine Maschine oder ob man ein Mensch ist. Effizienz steigern betrifft heutzutage alle und alles.
Ich mag nicht mehr. Ich schaue da lieber dem Lieblingskind zu. Der hat mit Effizienz steigern ja gar nichts am Hut. Er räumt mit Vorliebe Küchenladen aus und das mit Schwung und Verve, scheinbar also sehr effizient. Dafür kann er dann minutenlang hochkonzentriert mit seinem Zeigefinger an der gebrochenen Fliese im Küchenboden entlang fahren. Höchst ineffizient. Die Fliese ist noch immer gebrochen und wird es wohl auch bleiben.
Und natürlich brauchen wir Effizienz. Du und ich, wir brauchen ein vernünftiges Zeitmanagement. Einen funktionierenden Businessplan. Eine klar durchgetaktete Woche, sonst kriegen wir ja gar nichts weiter. Aber wir brauchen auch Pausen. Was Du in einer Pause machen könntest? Die Welt durch die Augen Deines Kindes betrachten. Seine Geschwindigkeit annehmen. Seine Erfahrungen teilen. Neulich bin ich mit meinem Zeigefinger an der Bruchstelle der Fliese entlang gefahren. Gebrochen ist die Fliese vor circa 15 Jahren. Bewusst angegriffen hatte ich die Fliese noch nie. Fühlt sich übrigens total interessant an, so eine gebrochene Fliese.
Ineffizienz lerne ich gerne vom Lieblingskind und dafür bin ich ihm unendlich dankbar.

Mit dem Fokus ist es so eine Sache. Er ist schlichtweg das Wichtigste und der erste Schritt, um Dein Business in Gang zu bringen. Nebenbei bemerkt braucht es auch die Entscheidung Dich auf EIN Produkt, auf EINE Dienstleistung zu fokussieren. Fokus funktioniert also in zweifacher Hinsicht. Du brauchst Fokus, um aus Deinem Interesse, aus Deinem Hobby ein Business zu machen. Eine ganz klare rote Linie, die sich durch Deinen Alltag zieht. Nicht einmal pro Woche ein bisschen reinschnuppern, das wird nicht genügen, Fokus bedeutet, dass Du Dein Business ganz oben in der Prioritätenliste ansiedelst.
Und dann braucht es die Entscheidung, Dich auf eine Sache zu fokussieren, nicht den kompletten Werkzeugkoffer anzubieten, sondern ganz bewusst eines herausgreifen. Was? Ganz einfach. Nimm das, was Du am meisten liebst, für das Du Dich am meisten interessierst, wo Deine Augen am meisten leuchten, wenn Du davon sprichst. Und nimm nur das. Weitere Produkte dürfen folgen. Irgendwann. Aber nicht jetzt. Die Photographin, die auch Silberschmuck herstellt, glaubt Dir keiner. Der Coach, der auf Essstörungen, online Marketing, Beziehungsprobleme und Lernstörungen spezialisiert ist, wird auch wenig KlientInnen haben. Auch wenn Du all das beherrschst. Weniger ist mehr.
Aber dann gibt’s ja noch den Geschäftsmama.Fokus. Und da beginnt Deine Herausforderung. Und meine. Jeden Tag aufs Neue. Denn natürlich ist Dein Business ganz oben in der Prioritätenliste. Aber das sind Deine Kinder auch. Und jetzt wird’s knifflig. Arbeiten neben einem Krabbelkind? Keine Chance. Sollten Deine Kinder schon älter sein, kannst Du sie auch mal aus den Augen lassen, sind sie vielleicht auch selbständig unterwegs. Aber wenn Du ein Kind zu Hause hast wie das Lieblingskind, dann braucht es ein gutes Management. Das Lieblingskind beginnt nämlich gerade zu gehen. Dementsprechend häufig kann ich sitzenbleiben. Muss ich mehr sagen?
Also wie funktioniert jetzt der Geschäftsmama.Fokus.? Widme Deine Zeit ganz bewusst. Entweder Deinem Kind oder Deinem Business oder Dir selbst, dem Sport, Deinen Freundinnen. Es gibt Tage, da bin ich zu 100% nur Mami, da mache ich beruflich (fast) gar nichts und das will ich auch so. Da sind wir in Babyschwimmen, treffen andere Mütter und Kinder. Und dann gibt es Tage, da habe ich eine Kinderbetreuung und arbeite sehr konzentriert und effizient. Im Nebenraum oder auch mal im Kaffeehaus oder in meiner Praxis mit KlientInnen.
Ich mische nicht. Das führt bei mir nur zu Unzufriedenheit. Ich teile meine Tage zumindest in Halbtage. Vormittags bin ich Mami und nachmittags bin ich Geschäft. Oder umgekehrt. Eine Stunde so und zwischendurch so, das haut nicht hin.
Und weißt Du, was das Beste daran ist? Ich freue mir einen Hax’n aus, wenn ich nur Mami bin. Es ist super. Wenn das Lieblingskind lacht, wenn mir das Lieblingskind die Zunge zeigt, weil ich sie ihm auch gerade gezeigt habe, es ist mein größtes Glück und es erfüllt mich mit einer ganz demütigen Dankbarkeit. Ich freue mich aber auch riesig, wenn ich einen Arbeitstag habe. Wenn ich Menschen begleiten darf. Zu ihrem persönlichen Erfolg. Wenn sie strahlen, wenn sie neue Wege und Möglichkeiten gefunden haben.

Wer sich jemals mit Mikro- oder Makroökonomie beschäftigt hat, ist am Modell des homo.oeconomicus. wohl nicht vorbeigekommen. Ich erspare uns nun diverse Berechnungen und langatmige Abhandlungen, keine Sorge.
In der täglichen Begegnung mit dem Lieblingskind komme ich allerdings nicht umhin festzustellen, dass selbiges jegliche Vorhersehbarkeit und Berechenbarkeit, wie sie aus der Wirtschaftswissenschaft kennen, Lügen straft. Schön wird es beispielsweise bei der Vorhersehbarkeit seines Schlafverhaltens. Vielleicht habt Ihr ja Kinder, die schlafen, das Lieblingskind tut das nicht. Grundsätzlich nicht. Kaum. Selten. Und vor allem unplanbar.
An dieser Stelle bin ich über wertvolle Büchertipps nicht dankbar, zum Einen weil ich sie bestimmt bereits kenne und zum Anderen weil das Lieblingskind Eltern hat, die selbst in seinem Alter den Schlaf konstant verweigert haben. Von wem soll er’s denn haben. Wenn ich in einem nächsten Leben andenke mit einem Mann ein Kind zu bekommen, frage ich ihn im Vorfeld, ob er als Baby auch viel geschlafen hat. Vergesst sein Haus, sein Auto, sein Bankkonto oder gar seinen Charakter. Sein Schlafverhalten als Kleinkind sollte Euer Kriterium bei der Auswahl des Vaters sein.
Nun ist die Geschäftsmama ja durchaus organisiert. Sie plant den Tag und hat Phantasien à la „Wenn das Lieblingskind schläft, beantworte ich meine Mails.“ Pustekuchen. Unmöglich. Zum Vergessen. Das Lieblingskind schläft dann fix nur knappe 20 Minuten oder überhaupt erst viel später im Kinderwagen unterwegs zum Supermarkt.
Was uns das lehrt? Dass die Lieblingskind.Meditation. die beste Hilfe ist, die wir kriegen können und dass wir unbedingt eine Telefonnummer eines Notfalls-Babysitter brauchen.

Dein Ausweg aus dem Eltern.Boot.Camp.
Du wolltest eigentlich arbeiten? Du wolltest eigentlich duschen oder gar Haare waschen? Der Geschirrspüler würde auch total gerne ausgeräumt werden? Alles durchaus möglich und zu einem anderen Zeitpunkt vielleicht auch denkbar aber nicht jetzt, in diesem Moment.
Dein Kind braucht gerade intensive Mamizeit. Und da ist es egal, ob Dein Kind so klein ist wie das Lieblingskind oder in die Schule geht oder sogar schon knapp vor dem Abschluss steht. Naja, vielleicht nicht ganz. Wenn Dein Kind etwas älter ist, besteht zumindest die Chance, dass Du es auf später vertrösten kannst. Und nicht einmal das ist fix. Und wahrscheinlich auch keine gute Idee. Denn jetzt sind andere Dinge dran. Jetzt geht’s um Dein Kind und um Dich.
Was ist denn nun zu beachten bei einer Lieblingskind.Meditation?
Nimm sie ganz bewusst wahr. Konzentriere Dich nur auf Dein Kind. Der Wäscheständer links im unteren Bildrand ist egal, den siehst Du nicht einmal mehr. Das Läuten Deines Handys dringt nicht zu Deinen Ohren, Deine ungewaschenen Haare, Deine mit Babybrei bekleckerte Kleidung, all das rückt nach hinten, so weit, dass es aus Deiner Wahrnehmung gleitet. Du bist nur und ganz ausschließlich auf Dein Kind fokussiert. Du atmest mit ihm, Du hältst es, Du redest mit ihm oder vielleicht schweigst Du auch, weil es gar nichts zu sagen gibt. Du bist eins mit Deinem Kind und mit der Liebe zu Deinem Kind. Und Du gibst Deinem Kind all die Liebe, all die Aufmerksamkeit und all die Wärme, die es braucht. Jetzt, in diesem Moment.
Denn sind wir uns ehrlich: Rechnungen müssen bezahlt werden, Honorarnoten gehören geschrieben, Telephonate beantwortet, auch die Wäsche und das schmutzige Geschirr, all das gehört abgearbeitet. Aber nicht jetzt. Jetzt gibt es nur Dein Kind und Dich als Mami. Und es ist das größte Glück. Genau jetzt.

Der Helikopterblick ist die beste und sinnvollste Möglichkeit Konflikte zu analysieren, komplexe Herausforderungen klar zu sehen und ist insgesamt immer wieder eine gute Übung zwischen Eigenbild und Fremdbild hin- und herzuwandern.
Frau nehme sich aus der gegenwärtigen Situation heraus, aus dem Konflikt, aus dem Problem, aus dem Ärgernis und nehme die Vogelperspektive ein. Was sieht frau da? Vielleicht sich selbst, wie frau als Rumpelstilzchen wütend herumspringt? Oder wie frau das hübsche Gesicht in tiefe Falten legt und völlig irrational Dinge von sich gibt, für die sie sich zu einem späteren Zeitpunkt vermutlich entschuldigen muss? Upps. Nicht gut.
Anders gesagt, man kann Konflikte nur lösen, indem man sie von außen betrachtet. Betrachte die Situation dissoziiert, wie ein unbeteiligter Beobachter, als säßest Du im Kino und würdest einen mittelmäßigen Film sehen, nicht einen, bei dem Du mitfieberst, sondern einen, dem Du emotional völlig gleichgültig folgst. Und ich verspreche Dir, Deine persönlichen Herausforderungen, Deine Probleme, die Diskussionen mit Deinem Partner, mit Deiner (Schwieger-)Mutter, all das bekommt dank dieser Betrachtungsweise eine völlig neue Wendung.
Der Mama.Helikopterblick. ist die Krönung, gewissermaßen die Fortgeschrittenen-Version. Wieso? Weil wir bei niemandem auf der ganzen Welt so emotional sind wie bei unseren Kindern und weil wir, sollten Deine Zwerge ähnlich gestrickt sein wie das Lieblingskind, noch nie unter einem solchen Schlafdefizit gelitten haben. Und sollte es Dir so gehen wie mir, dann macht Schlafdefizit monatelang genossen auch Dich zum Monster. Und da können die Nerven schon mal blank liegen und Worte fallen, die frau am besten für sich behalten hätte.
Gerade dieser Mama.Helikopterblick. hat die Kraft uns vor vielen Dingen, die wir niemals so tun wollten, zu bewahren. Da wäre zum Beispiel diese Ausweglosigkeit. Wenn es einfach so ist, dass das Lieblingskind nicht schläft, krank ist, zahnt oder andere Dinge tut, die unseren Plan kräftig durchkreuzen. Sich ärgern oder die Situation von oben betrachten und einfach dankbar sein für das kleine Leben, das uns geschenkt worden ist – was wählst Du? Oder wenn frau plötzlich erkennen muss, dass frau so agiert wie seinerzeit die eigene Mutter agiert hat. Ganz blöd. Und gleichzeitig sehr super, denn dann hat frau den Mama.Helikopterblick. ja bereits erfolgreich angewendet.

 

© 2016 Elisabeth Kollmann