Fünf Fragen, die Deine Beziehung im Nu wieder zum Strahlen bringen

Fünf Fragen, die Deine Beziehung im Nu wieder zum Strahlen bringen

Wo ein Lieblingskind, da häufig auch ein bester aller Männer. Übrigens ist die Scheidungs-/Trennungsrate am höchsten, wenn das erste Lieblingskind grade mal drei Jahre ist. Grund genug den dieswöchigen Artikel dem Thema Geschäftsmama, Lieblingskind(er) und Partnerschaft zu widmen.

Mit dem besten aller Männer ist es so eine Sache. Jahrelang verbrachte man gute Zeiten miteinander, romantisierte über eine gemeinsame Fortpflanzung und kaum ist das Lieblingskind da, ist alles anders. Man ist nicht mehr zu zweit, man ist zu dritt und der/die Dritte im Bunde ist weder mit Geduld noch mit Kommunikationsfähigkeiten oder gar mit humanen Schlafenszeiten ausgestattet.

Und ein besseres Verhütungsmittel als ein Lieblingskind hat die gesamte Pharmabranche auch noch nicht erfunden.

Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass so ein Neuzugang für Zündstoff sorgt

Und dann ist da noch die unterschiedliche Arbeitseinstellung. Vielleicht nicht in Deinem Fall, dann herzliche Gratulation meinerseits. Aber in vielen Fällen ist „halbe, halbe“ ein schnöder Traum und die Realität sieht anders aus.

Netteste, aufgeklärteste Männer, Bobos, wie aus dem Bilderbuch, Umhängetasche, Apfelcomputer, Kreativos, also mit allen Insignien des Boboseins ausgestattet, übergeben der erschöpften Frau, die ihrer geplagten Wirbelsäule nur mal kurz eine Massage zukommen lassen wollte, ein bis oben hin angegacktes Lieblingskind, das hungrig ist obendrein und geschlafen hatte es natürlich auch nicht. „Wofür hab ich mir eine Massage gegönnt, wenn danach nur Chaos auf mich zu Hause wartet!?!?!?“ fragt sich die Lieblingskindsmutter und versteht die Welt nicht mehr.

So weit, so mühsam

Was ist eigentlich schief gelaufen und warum haben wir nicht mehr unsere alte Beziehung? Früher war doch alles so einfach.

Zunächst einmal geht’s wie immer um eine Standortbestimmung. Istzustand versus Sollzustand.

Bevor Du aber mit der nächsten Schimpftirade über das Fehlverhalten Deines besten aller Männer startest, ein wichtiger Tipp von mir.

Geh raus. Mach einen Schritt weg. Du kannst mal eine Nacht darüber schlafen, Du kannst Dich aber auch ganz gezielt und fokussiert (und ohne Lieblingskind) hinsetzen und Dir eine Kinoleinwand vorstellen. Schau auf die Leinwand und da siehst Du jemanden, der aussieht wie Du und daneben siehst Du Deinen besten aller Männer.

Schau Dir einen Film über Euch an

Wer sagt was. Was sagt Dein look alike eigentlich? Wie schauen die beiden drein? Was haben sie an? Wie gehen sie miteinander um? Wie geht denn die Figur, die so aussieht wie Du, mit dem besten aller Männer um?

Und, was hat sich verändert durch diesen Perspektivenwechsel? Kannst Du Deinen Anteil am Konflikt sehen? Und sorry, Du hast fix einen Anteil.

Mit abgekühlten Emotionen und neuem Blickwinkel auf zur Istzustanderhebung

Wie geht es Dir in diesen vier Lebensbereichen und was hat das mit Deiner Partnerschaft zu tun? Woran ist Dein bester aller Männer „schuld“ und woran eigentlich und ganz ehrlich gesagt nicht?

4 Teile_orange_klein

Am besten schreibst Du Dir alles von der Seele. Papier ist für gewöhnlich geduldiger als der beste aller Männer und auch nicht beleidigt, wenn Du Dich in der Wortwahl vergreifst.

Du merkst schon, wir ziehen so einige Zwischendecken ein, bis Du wirklich ins konkrete Gespräch mit dem Vater des Lieblingskindes eintrittst.

Und hier mein äußerst wirksames 5-Fragen-Modell

  1. Was belastet Dich?
  2. Wie würde Dein Partner diese Situation sehen?
  3. Was würde ein neutraler Beobachter sagen?
  4. Was kannst Du aktiv tun, um die Situation zu verbessern?
  5. Und um welche neue Verhaltensweise bittest Du Deinen Partner ganz konkret?

Nehmen wir das Beispiel von vorhin. Du kommst heim und das Lieblingskind läuft Dir komplett angegackt entgegen, wurde nicht gefüttert und geschlafen hat es auch nicht. Mir brauchst Du nicht zu erklären, dass das mühsam ist. Aber vielleicht ist das dem besten aller Männer gar nicht so klar. Und nur weil Du etwas als völlig logisch empfindest, heißt das nicht, dass Dein Gegenüber es genauso sieht.

Aber zurück zu den Fragen:

  1. Was belastet Dich? Es belastet Dich vielleicht, dass Du sofort mit jeder Menge Arbeit empfangen wirst, kaum, dass Du bei der Tür hereinkommst. Und dass die Schlafenszeiten nicht eingehalten wurden, hilft Dir für den restlichen Tag auch nicht weiter.
  2. Wie würde Dein Partner diese Situation sehen? Und jetzt versetz Dich mal wirklich in Deinen Partner. Ist ihm überhaupt bewusst, was es heißt, wenn das Kind nicht gegessen und nicht geschlafen hat? Lass mal Deinen Zynismus weg. Vielleicht wäre seine Sichtweise: Dann schläft das Lieblingskind eben später und verhungern wird es auch nicht. Vielleicht sind Deinem Partner Deine Alltagsrituale gar nicht bewusst? Hast Du ihm all das wirklich schon einmal erklärt? Nicht befohlen und auch nicht aufgetragen, sondern so richtig das Warum erklärt? Warum bestimmte Zeiten wichtig sind etc?
  3. Was würde ein neutraler Beobachter sagen? Jetzt wird’s Zeit für ein bisschen Ehrlichkeit und Selbstreflexion. Was würde ein Außenstehender denn sagen? Jemand, der Euch nicht kennt. Ok, der würde wohl sagen, dass man ein angegacktes Lieblingskind durchaus auch wickeln könnte. Und was würde er sonst sagen? Wie ist denn Dein Ton? Wie sehr gibst Du Deinem Partner die Chance ins Vatersein hineinzuwachsen? Und er braucht vermutlich länger dafür als Du, er war auch nicht schwanger.
  4. Was kannst Du aktiv tun, um die Situation zu verbessern? Schon wieder so ein unangenehmer Punkt. Was kannst Du verändern? Wo ist DEIN Anteil und was kannst DU tun?
  5. Und um welche neue Verhaltensweise bittest Du Deinen Partner ganz konkret? Und jetzt – endlich – worum bittest Du Deinen Partner? Welchen Verhaltensänderungswunsch hast Du? Hier sei so konkret wie möglich. Und nenne ihm eine Sache, pack nicht alles aus. Nimm genau eine Sache, die Dich belastet und ersuche ihn darum. Und mehr besprichst Du heute nicht. Ein Punkt. Eine Sache.

Diese Fragen funktionieren übrigens in allen Belangen. Da muss es gar nicht ums Lieblingskind gehen.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, wie Du Deine vier Lebensbereiche unter einen Hut bringst und dabei glücklich und erfolgreich bist, ich freue mich mit Dir zu arbeiten. Vereinbare noch heute ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch!

Alles Liebe und – wir schaukeln das Kind gemeinsam ;-),

 

Deine Elisabeth

 

Ps trag Dich ein und bekomm meinen wöchentlichen Newsletter, damit Du immer up to date bist, was bei der Geschäftsmama passiert!

Wie Du Lieblingskind(er) UND Business glücklich und erfolgreich lebst? Hier sind die wöchentlichen gratis Updates für Dich

2 Antworten zu Fünf Fragen, die Deine Beziehung im Nu wieder zum Strahlen bringen

  1. Hallo! Danke für den interessanten Newsletter und Artikel. Ich würde gerne das Angebot für ein kostenloses Erstgespräch annehmen, und einen Termin in der KW 30 oder 31 vorschlagen. Wo könnte denn das Erstgespräch stattfinden? Danke und liebe Grüße, Barbara

    • Liebe Barbara!
      Ich freue mich sehr, dass Du die Artikel und Newsletter interessant findest! Genau das sollen sie sein. Interessant und hoffentlich immer wieder auch amüsant. Denn wir dürfen ruhig mehr lachen ;-). Bezüglich Deiner Anfrage habe ich Dir bereits eine pn geschickt. Freue mich auf unser Erstgespräch, gerne per skype, per Telefon oder auch persönlich, falls Du im Raum Wien lebst. Was für Dich am besten passt!

      Alle Liebe,

      Elisabeth

Hinterlasse eine Nachricht