Ein Hoch auf die Gerste

Ein Hoch auf die Gerste

Gerste ist ja besonders gesund. Auch abseits des Biertrinkens. Und ist geschmacklich durchaus so, dass das Lieblingskind reinhaut. Nicht unwesentlich, wie ich meine. So klein das Lieblingskind auch sein mag, wenn ihm etwas nicht schmeckt, kann ich’s mir „auf den Bauch picken“ (O-Ton bester aller Männer).

Die liebe Gerste ist reich an Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und Phosphor, ist voller Ballaststoffe, also gut für die Verdauung und enthält obendrein jede Menge essentielle Aminosäuren – das sind die, die der Körper nicht bilden kann. Ein Hoch auf die Gerste. Glutenfrei ist sie allerdings nicht, also Achtung für die, die’s betrifft.

Die Geschäftsmama macht ja in der Spargelsaison besonders gerne Spargelgerstenrisotto. Die Gerste (Kochzeit irgendwo bei 40 Minuten, am besten auf die Packung schauen. Übrigens über Nacht einweichen braucht man sie nicht, da kocht man sie einfach ein bisschen länger) gekocht im Spargelsud mit Bio-Gemüsesuppenwürfel und etwas Weißwein, dann gegen Ende weiße Spargelstücke dazu – die ja bereits vorab gekocht wurden, bitte hier unbedingt darauf achten, dass der Spargel noch bissfest ist, sonst wird’s Krankenhauskost, Parmesan dazu, abschmecken und gut ist es. Ich finde es ja mit weißem Spargel besser, schöner ist’s mit grünem, also fürs Auge, wer will, auch noch etwas grünen Spargel dazu. Der will nur ganz kurz gekocht werden, weshalb sein Sud halt auch weniger hergibt geschmacklich.

So geht’s natürlich mit Lieblingskind nicht.

Mal ganz abgesehen vom Weißwein, verweigert das Lieblingskind Spargel. Weiß wie grün. Er kann nicht mein Kind sein.

Also koche ich die Gerste ohne Salz einfach in Wasser. Und dann teile ich sie. Ein Teil fürs Lieblingskind, ein Teil für uns. Hält sich gekocht auch blendend im Kühlschrank über mehre Tage. Das Lieblingskind bekommt dann jede Menge klitzekleine Karottenstücke hinein, die mag er besonders, weil süß. Im Haus der Geschäftsmama wird saisonal und regional gekocht, das heißt im Winter gibt’s keine Tomaten oder Zucchini. Auch im Mai nicht. Manchmal belasse ich es daher bei Karotten, würze mit wenig Bio-Gemüsebrühe oder/und mit etwas Parmesan, was halt grad da ist. Und sobald die Karotten weich sind, gibt’s Essen.

So gut man die Gerste vorkochen kann, mit dem Spargel kann ich das nicht empfehlen. Der enthält nämlich ordentlich Wasser und das verliert er bei der Aufbewahrung. Wodurch es lasche, matschige Spargelstücke entstehen, denen noch dazu der Geschmack abhanden gekommen ist.

Für uns koche ich Spargel daher frisch, nehme den Spargelsud und etwas Weißwein zum Aufwärmen der gekochten Gerste, gebe die gekochten Spargelstücke dazu, Parmesan, Salz, Pfeffer und fertig ist das Glück.

Alles Liebe und – wir schaukeln das Kind gemeinsam ;-),

 

Deine Elisabeth

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