Unter dem Herzen – Ansichten einer neugeborenen Mutter

Vielleicht bist Du ja noch am besten Weg eine Geschäftsmama zu werden, weil Du zwar schon Geschäfts– aber noch nicht –mama bist. Ergo schwanger bist. Dann solltest Du jetzt weiterlesen. Wenn Du bereits Geschäfts– und –mama bist, kannst Du Deine Lektüre getrost unterbrechen, Du hast sowieso wenig Zeit und da lies doch bitte lieber einen anderen Artikel.


Solltest Du aber bereits eine Geschäftsmama sein und liest noch immer, weil Du Zeit in Hülle und Fülle hast und Lesen noch immer Dein liebstes Hobby ist, dann sei doch so lieb und verrate mir Deinen Trick unten in der Kommentarzeile.

Nun aber zu meinen Buch.Empfehlungen. Ich habe ja keine Schwangerschaftsratgeber gelesen. Zum Einen weil ich – upps – da ist es schon wieder – keine Zeit hatte. Das stimmt so natürlich nicht, ich habe sie mir schlicht nicht nehmen wollen. Meine Schwangerschaft war offen gestanden dem Bilderbuch entnommen und ich war unterwegs wie immer, halt nur mit einem Mitbewohner in meinem Bauch. Zum Anderen hatte ich auch nicht das Gefühl, da unbedingt etwas lesen zu müssen. Ich hatte eine Hebamme meines Vertrauens, meine Kinesiologin, meinen TCM-Arzt, war regelmäßig in Yoga, ich fühlte mich gut betreut und wollte lieber erst gar keine Horrormeldungen über Problemgeburten lesen und schon gar nicht wissen, was alles passieren könnte. Also blieben sämtliche Schwangerschaftsratgeber gut verschlossen und ich beschränkte mein Wissen auf das, was mir die Hebamme erzählte.

Zwei Bücher habe ich aber doch gelesen. Und wenn Du ähnlich tickst wie ich, dann lege ich Dir diese Bücher ganz besonders ans Herz. Und wenn Du zwar doch in Schwangerschaftsratgebern schmökerst, aber meinen doch manchmal etwas trockenen Humor teilst, ja dann musst Du diese Bücher sowieso lesen.

Das erste Buch heißt Unter dem Herzen: Ansichten einer neugeborenen Mutter
und ist von Ildiko von Kürthy.
Ich mag Frau Kürthy. Sie schreibt so herrlich nette Geschichten, die frau großartig am Strand lesen kann, freundliche chick lit, nicht allzu tiefsinnig, es geht bestimmt gut aus und die Welt ist sowieso schön. Und manchmal darf die Welt ja auch einfach schön sein. Mit dem Tagebuch ihrer ersten Schwangerschaft hat mir Frau Kürthy allerdings wirklich aus der Seele gesprochen. Und sie tut das mit einer großen Portion Selbstironie, für die man sie einfach mögen muss.
Die Autorin beschreibt ja fast Woche für Woche ihrer Schwangerschaft und so habe ich parallel mitgelesen und es erging mir meist sehr ähnlich. Und es hat mich ungemein amüsiert. Ehrlicherweise habe ich Frau Kürthy ja innerlich ausgelacht, als ich von ihren PEKiP-Erfahrungen las und schwor mir, nie so einen Kurs zu besuchen. Habe ich auch nicht. Das Lieblingskind und ich haben zwei PEKiP-Kurse besucht und ich bin der größte PEKiP-Fan unter der Sonne geworden.

Zum zweiten Buch, das meine Schwangerschaft erheitert hat