Aus dem Online Marketing Nähkästchen

Aus dem Online Marketing Nähkästchen

Heute heißt’s warm anziehen. Und das nicht wegen des Wetters.

Wir stürzen uns mitten ins Online Marketing und machen hier keine Gefangenen.

Es gibt ja so Themen, um die macht praktisch jede/r nur allzu gerne einen großen Bogen.

Der Autoresponder ist so ein Thema.

Und ich muss ehrlich gestehen, hätte Markus Cerenak in seiner Blogmomentum Proedition nicht aufgerufen über die eigene Autoresponderstrategie einen Artikel zu schreiben, ich hätt’s nicht getan.


pro

Dabei habe ich natürlich einen Autoresponder und dabei hebt der Autoresponder einen Blog in ungeahnte professionelle Höhen. Soll heißen: das Thema ist richtig wichtig und wenn Du noch keinen hast, brauchst Du einen.

Worum geht’s eigentlich?

Wenn Du einen Blog hast und ergo dessen auch regelmäßiger oder unregelmäßiger einen Newsletter verschickst, dann willst Du ja irgendwas von Deinen LeserInnen. Möglicherweise willst Du ihnen etwas verkaufen. Menschen lesen Blogs aber nicht, weil sie kaufen wollen oder nur sehr selten.

Menschen lesen Blogs, weil sie informiert werden wollen, weil sie ein Problem haben, weil sie unterhalten werden wollen. Was auch immer es ist, Du möchtest, dass Deine LeserInnen regelmäßigen Input bekommen, Du möchtest, dass sie Dich und Deinen Blog gut finden, denn – auch wenn Deine LeserInnen nicht auf die Idee kommen etwas kaufen zu wollen – Du möchtest sie gerne auf diese Idee bringen.

Und jetzt kommt der Autoresponder ins Spiel

Der Autoresponder sendet von Dir vorbereitete E-Mails automatisch und holt frisch gebackene Newsletter-AbonnentInnen ab, solange sie noch „warm“ sind.

Auch so ein grauslicher Marketing Sprech

„Warme“ Newsletter-AbonnentInnen sind die, die gerade erst dazugekommen sind, die sich gerade erst dafür entschieden haben, Deinen Newsletter zu abonnieren. Und die solltest Du natürlich sofort abholen und nicht erst in drei Monaten, wenn sie schon nicht mehr wissen, warum sie seinerzeit ihre Adresse hergegeben haben und eigentlich schon fast wieder überlegen Deinen Newsletter abzubestellen.

Da sind wir vielleicht schon mitten in einer typischen Geschäftsmama-Herausforderung gelandet. Du schaffst es so halbwegs regelmäßig Blogartikel zu schreiben und einen Newsletter zu verschicken. Aber das war’s dann auch schon. Denn Zeit ist so ungefähr genau das, wovon Du so richtig wenig hast.

Und jetzt noch einen Autoresponder erstellen? Woher die Zeit nehmen und nicht stehlen?

Schlaf ist überbewertet

Denke ich mir, wenn ich – so wie genau jetzt – mitten in der Nacht einen Artikel schreibe. Ich weiß schon, Nachtarbeit ist genau das, was wir hier nicht wollen, aber der Zweck heiligt die Mittel und bevor Du keinen Autoresponder hast, leg eine Nachtschicht ein. Setz Dich auf Deine vier Buchstaben, wenn die gesamte Meute endlich schläft, und hau rein. Denn eines ist auch klar:

Hier kommt Dein Fahrplan, damit’s leicht geht

Du brauchst ein vernünftiges Freebie. Ich empfehle Dir, Dein Freebie aufzuteilen. Zu Beginn hatte ich ein Audio, das war eine einmalige Sache und mehr war’s auch nicht. Das ist natürlich nicht ideal. So bleibt man nicht in Erinnerung und Audios hört kaum wer.

Du brauchst mehrere Episoden, Teile, nenn’s wie Du willst. Damit Deine frischen InteressentInnen idealerweise Deine Mails auch ja aufmachen, weil sie ja wissen wollen, wie’s weitergeht. Jeder Teil soll Lust auf den nächsten machen. Und dazwischen machst Du eine hübsche Umfrage, stellst Deinen neuen Newsletter-AbonnentInnen Fragen, trittst in einen Dialog ein. Und am Schluss gibt’s den Call to Action, soll heißen den Hinweis auf Dein Produkt.

Noch mal genau

Mein derzeitiger Autoresponder, den Du vielleicht auch schon kennst, sieht folgendermaßen aus: Es gibt fünf kurze Videos zum Thema Zeitmanagement, die an fünf aufeinander folgenden Tagen versendet werden. Im sechsten Mail gibt’s eine Zusammenfassung und den Hinweis auf meinen Zeitmanagementkurs.

Das ist nicht so schlecht, aber es geht besser

Meinen Autoresponder gibt’s seit zehn Monaten. Das ist natürlich Wahnsinn, den sollte man schon öfter aktualisieren, zu meiner Entschuldigung sei erwähnt, dass ich eine Lieblingstochter bekommen habe und wir mitten in einem Wohnungsumbau stecken. Ich bin halt nicht nur Geschäfts-, ich bin auch –mama und auch nur ein Mensch.

Wie schon erwähnt, empfehle ich Dir, Dein Freebie in mehrere Teile (mindestens fünf, kannst auch sieben machen) zu gliedern, die aber nicht an aufeinander folgenden Tagen zu verschicken, sondern ein bis zwei Tage Pause zu lassen, sonst fühlen sich Deine frisch gebackenen AbonnentInnen noch überrollt. Aber das entscheidest Du mit Deinem Bauchgefühl. Und dann mach unbedingt mittendrin eine Umfrage oder sprich Deine AbonnentInnen direkt an, ob Deine Tipps hilfreich sind etc, das ist eine wunderbare Gelegenheit mehr von Deinen möglichen KundInnen zu erfahren und gleichzeitig zu zeigen, dass Du interessiert bist. Wenn Du mit Deinen Tipps durch bist, mach einen Call to Action, soll heißen, bewirb Dein Produkt/Deine Dienstleistung und gib eine Kaufempfehlung. Mehr zum Thema Freebie findest Du übrigens hier.

Brauch ich wirklich einen Call to Action?

Darauf gibt’s eine einfache Antwort: Ja. Schließlich willst Du etwas verkaufen und Du bist Expertin auf Deinem Gebiet. Deine Leistungen sind toll und die Welt da draußen soll ruhig erfahren, was sie bei Dir bekommt.

Steh selbstbewusst zu Dir und Deinem Produkt/Deiner Dienstleistung. Und falls Du da noch unsicher bist: Ja, es ist ok etwas verkaufen zu wollen.

Und wenn Du nur eine einzige Sache mitnimmst aus diesem Artikel, nämlich dass der Autoresponder so dringend ist, dass Du dafür sogar eine Nachtschicht einlegen sollst, dann hat sich meine Nachtschicht schon gelohnt.

 

Alles Liebe und –  wir schaukeln die Kinder gemeinsam ;-),

 

Deine Elisabeth

 

ps: mit welcher Autoresponder-Strategie hast Du gute Erfahrungen gemacht? Hinterlasse gleich ein Kommentar!

 

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